MBTI - Myers-Briggs-Typenindikator

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Der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) analysiert die Persönlichkeit eines Probanden und ordnet ihn einem von 16 Persönlichkeitstypen zu. Er wurde in Anlehnung an die von C.G. Jung aufgestellte Typentheorie von Katharine Briggs und deren Tochter Isabel Myers bereits 1962 konzipiert und veröffentlicht. Die Unterschiede in den Persönlichkeitstypen werden vor allem im Hinblick auf zwei psychische Komponenten manifestiert: in der Art der Informationsaufnahme und in der Art, wie eine Person Entscheidungen trifft. Der Test basiert zudem auf drei Prämissen, nämlich auf der Annahme, dass menschliches Verhalten
  • klassifizierbar ist;
  • nicht zufällig, sondern aufgrund von Mustern erklärbar ist;
  • sich nach den jeweiligen Präferenzen und Neigungen eines Probanden richtet und entsprechend vorhersagbar ist.
Der MBTI wird weltweit millionenfach eingesetzt, in Deutschland ist er bislang wenig bekannt. Das zugrunde liegende Modell geht von acht Funktionen menschlichen Verhaltens aus, die einander gegenübergestellt werden:
  • Extraversion (E) versus Introversion (I),
  • Denken (T) versus Fühlen (F),
  • sensitives Empfinden (S) versus Intuition (N),
  • Urteilen (J) versus Wahrnehmen (P).
Die Buchstaben entsprechen den Abkürzungen für die englischen Bezeichnungen. Jeder dieser Bereiche kann jeweils als extrovertiert oder introvertiert bewertet werden. Im Testergebnis wird festgestellt, in welcher Reihenfolge beim Probanden Signale vom Gehirn verarbeitet werden. Diese wird dann in der jeweiligen Buchstabenkombination festgelegt und der jeweilige Typ darüber ermittelt. Zwar ist davon auszugehen, dass jeder Mensch alle Persönlichkeitsmerkmale zeigt, doch wird beim Test untersucht, welche der Funktionen jeweils stärker ausgeprägt ist. Vom MBTI existieren verschiedene Versionen, die deutsche Variante entwickelten Prof. Dr. Richard Bents und Dr. Rainer Blank.

Durchführung und Auswertung des MBTI

Tipp: MBTI Praxisbuch
Subjektive Einschätzung der Redaktion: Grundlage des MBTI bildet ein Fragebogen, dessen Items Gegensatzpaare benennen. Der Proband kann sich jeweils nur für eine der genannten Möglichkeiten entscheiden, eine Abstufung in Form einer Skala ist nicht vorhanden. Im Vergleich mit den Rohwerten wird dann die besondere Ausprägung der Persönlichkeitsmerkmale errechnet und eine Zuordnung zu einem der Typen vorgenommen. So entsteht aufgrund dominanter Merkmale ein Präferenzprofil. Anschließend erfolgt ein Gespräch mit dem Probanden, in dem die Ergebnisse unter anderem durch dessen Zustimmung oder Ablehnung bestätigt oder hinterfragt werden. Durchgeführt wird der MBTI-Test bei zertifizierten Beratern. Im Internet können online ähnliche Testverfahren kostenlos absolviert werden. Da der MBTI der Persönlichkeitsanalyse dient, kann er sowohl für private als auch für berufliche Zwecke eingesetzt werden. Viele internationale Konzerne nutzen ihn bereits für das Personal-Recruitment, aber auch für die Verbesserung von Team-Arbeit oder die Bewertung von Mitarbeitern der Führungsebene. Auch im Coaching wird der MBTI eingesetzt.

Anerkennung und Kritik

Subjektive Einschätzung der Redaktion: Der MBTI lässt sich relativ einfach und binnen 20 bis 30 Minuten durchführen. Er beschränkt den Probanden nicht auf das Vorhandensein bestimmter Persönlichkeitsmerkmale, sondern will lediglich Präferenzen aufzeigen. Doch lässt er keinerlei Abstufungen zu, sodass die Zuordnung zu bestimmten Typen erzwungen wirkt. Hinzu kommt, dass der Test seit den 60er Jahren kaum noch weiter entwickelt wurde. Wer mit dem MBTI professionell arbeiten möchte, muss eine Anwender-Lizenz erwerben, die in Deutschland durch die A-M-T Management Performance AG vergeben wird. Einen am MTBI orientierten kostenlosen Typentest finden Sie beispielsweise hier.

Videos zum MBTI

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